Aktive Bürger Schulendorf
ABS

Willkommen auf der Homepage *Aktive Bürger Schulendorf*, wir freuen uns über Ihr Interesse!  



Einige Aktivitäten und den dazugehörigen Schriftwechsel
der Aktiven Bürger Schulendorf
finden Sie unter
" Aktuelles "


 
Achtung: Neue Mailadresse- abschulendorf@gmx.net  


Neuer Vorstand der ABS in außerordentlicher Sitzung am 17.09.2020 von Mitgliedern gewählt

Die Mitglieder der ABS haben sich am 17.09.2020 zur außerordentlichen Mitgliederversammlung getroffen.

Auf der Sitzung wurde Folker Zöftig zum 1. Vorsitzenden gewählt !
Der 2. Vorsitzende ist jetzt Daniel Müller von Blumencron.
Schriftführerin bleibt Christine Müller von Blumencron.
Svenja Schlichting ist Kassenwartin und Kassenprüferin Silvia Zöftig

 

 

 

 

 


 

 


Jörg-Thomas Schildt                                      
 
 
 
 
        Ministerium für Inneres,
        ländliche Räume und Integration
        des Landes Schleswig-Holstein
        Landesplanung
   
         Herrn Ulrich Tasch
         Düsternbrocker Weg 92
         24105 Kiel
 
 
          Stellungnahme zur Teilfortschreibung der Regionalpläne – Sachthema  
         Windenergie- Planungsraum III, Vorrangfläche PR3_LAU_063
 
 
 
 
        Sehr geehrter Herr Tasch,
 
         ich möchte meine Stellungnahmen aus dem Jahre 2017 im wesentlichen bestehen
         lassen und sende Ihnen heute, zur neuerlichen Anhörung, meine weitergehende und
         aktualisierte Stellungnahme.
 
 
         A) Allgemeines
 
              a) Die Flächenkulisse ist nicht logisch. Es wird fälschlicherweise immer noch
                  von einer Referenzhöhe von 150 m ausgegangen. Bei derzeit üblicherweise
                  gebauten Anlagen mit einer Höhe von 200 m + und zukünftig deutlich mehr,
                  sind Annahmen bei Abstand, Schall- und Infraschallfragen, Schattenwurf und
                  ähnlichen Themen bei weitem nicht mehr zutreffend. Im übrigen geht auch das
                  Umweltbundesamtes in seiner Potenzialanalyse zu Windkraft (UBA2013 )
                  mittlerweile von Referenzanlagen in Schwachwindbereichen von 200 m aus.
                  Hier ist zu erwarten, daß wegen der veralterten Referenzhöhe von 150 m
                  in absehbarer Zeit ein Normenkontrollverfahren angestrengt wird.
 
 
 
 
             b)  Naturschutz
                   Es ist bezeichnend wenn im Rahmen dieses Verfahrens beschlossene Natur-
                    schutzkriterien wie z.B. die Abstände zu Rotmilanhorsten aufgeweicht
                    werden. Hier verstößt das Land gegen bundesweite Stellungnahmen der         
                    Experten ( Helgoländer Liste ). Nicht nur BUND Schleswig-Holstein und
                    NABU üben heftige Kritik. Diese Aufweichung scheint nur dem Ziel der        
                   Flächenvergrößerung zu dienen. Hier vor Ort ist die Empörung über diese
                   Vorgehensweise groß.
 
              c)  Immissionsschutz
                    Im Hinblick auf Lärmschutz führen aktuelle LAI-Hinweise zu größeren
                     Abständen als von Ihnen angesetzt. Es ist nicht nachvollziebar, daß Sie  
                    dieses Thema auf die Genehmigungsebene verschieben. Es ist Ihnen
                    sicher bekannt, daß es möglicherweise keine öffentliche UVP geben wird.
                     Bei dem bisherigen Windpark Wangelau hat es keine öffentliche Beteiligung
                     gegeben. Ist das wieder so geplant ?
 
                d)  Bedarfsgerechte Nachterkennung von Windkraftanlagen
                      Ich fordere eine zeitnahe Lösung mit bedarfsgerechter Abschaltautomatik.
                      Die permanente Befeuerung der Anlagen in Wangelau stellen eine
                      unerträgliche Belastung für die Bevölkerung dar.
 
                     Zielbereich Siedlungsstruktur und -entwicklung sowie 
                  Daseinsvorsorge / Schutzgutbereich Mensch und Gesundheit
 
                1.1. Siedlungsabstände
                   Gemäß der Definition des Abwägungskriteriums der Landesplanungsbehörde
                   zu der Anwendung der Abstände zwischen 800 m und 1000 m muss in
                   Schleswig-Holstein einheitlich vorgegangen werden.
                   Zu den bestehenden Eignungsflächen ist ein einheitlicher Mindestabstand                   
                    von 1000 m anzulegen, da unterschiedliche, anscheinend einzelfallbezogene
                    Abstände nicht nachvollziehbar begründet sind. Laut Auskunft der Landes-
                    regierung anläßlich einer Kleinen Anfrage vom 15.10.2018
                   (Drucksache 19/1991) wurden in 175 Fällen die Abstände auf 1000 m erhöht.
                    Aus diesem Grund fordere ich eine entsprechende Erhöhung zur     
                    Wohnbebauung der Gemeinde Schulendorf auf mindestens1000 m.
 
 
 
                    Schutzgutbereich Tiere und Pflanzen / Gebiets- und Artenschutz
 
               3.1. Schutzgutbereich Tiere und Pflanzen
                      Für die Darstellung der artenschutzrechtlichen Abwägungskriterien wurde
                      für die Vorranggebiete im ersten Beteiligungsverfahren auf dem Gebiet
                      der Gemeinden Büchen und Schulendorf ein biologisches Gutachten erstellt.
                      Da die Ergebnisse auch für weite Teile des Gebietes LAU_63 gelten wurde
                      das Gutachten mit der Stellungnahme der Gemeinde Schulendorf erneut
                      Ihrem Hause zur Verfügung gestellt. Bei der Genehmigung des Windparks
                      Wangelau wurden seinerzeit auf solche Gutachten verzichtet, bzw. wurden
                      nie veröffentlicht. Ich möchte besonders auf die potenziellen
                      Beeinträchtigungsbereiche mit besonderer Bedeutung für Großvögel,
                      insbesondere der Rotmilane hinweisen. Diese wurden im Gutachten
                      besonders herausgearbeitet
                     
 
            3.1.3. Wichtige Verbundachsen des Schutzgebiets-und Biotopverbundsystems
                       Auch für diesen Bereich ergeben sich im oben zitierten Gutachten wichtige
                       und konkrete Hinweise.
 
 
              3.2.2. Hauptachsen des überregionalen Vogelzuges
                       Das FFH-Gebiet Delvenau-Stecknitz, des Elbe-Lübeck-Kanals
                        und der Steinau liegt unmittelbar am Abwägungsbereich für
                       Windenergienutzung. Das FFH-Gebiet hat relevante Bedeutung
                       für den überregionalen Vogelzug.
 
 
              3.2.3. +
               3.2.4. Potenzielle Beeinträchtigungsbereiche mit besonderer Bedeutung
                          für Großvögel
                          Wegen der potentiellen Beeinträchtigungsbereiche mit besonderer
                          Bedeutung für Großvögel wird hier auf das gesicherte Vorkommen
                          mehrerer Rotmilane hingewiesen, die nachgewiesene Brutplätze
                          u.a. auch auf Witzeezer Gemeindegebiet belegen
 
                          Auch in der Abwägung des Gebiets LAU_63 stuft die Landesplanung das
                          Konfliktrisiko mit dem Schutzziel für Großvögel als hoch ein. Mittel wird
                          das Konfliktrisiko bei Verbundachsen des Schutzgebiets- und
                          Biotopverbundsystems angesehen.
                          Ich möchte in diesem Punkt auf 2 aktuelle Urteile des Bundesverfassungs-
                          gerichts hinweisen, in denen es , ich zitiere heißt:
 
                          „ Eine Genehmigung wurde in beiden Fällen wegen Unvereinbarkeit der
                             Vorhaben mit § 44 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz
                            (BNatSchG) versagt. Dieser verbietet, wild lebende Tiere besonders
                             geschützter Arten zu töten. Das Tötungsverbot steht der Genehmigung
                            entgegen, wenn sich durch das Vorhaben das Tötungsrisiko
                            für die geschützten Tiere signifikant erhöht.“
 
                            Quelle: Pressemitteilung vom 23.Oktober 2018, 1BvR2523/1313 und
                                 1 BvR 595/14
 
                              Zielbereich Ressourcenschutz, Ressourcenentwicklung/
                        Schutzgutbereich  Boden und Wasser
 
                   
 
                     4.2. Betroffenheit geologisch schutzwürdiger Objekte
                              Dieser Punkt wird von der Landesplanung mit einem mittlerem              
                          Konfliktrisiko eingeschätzt und sollte daher berücksichtigt werden.
 
                             Schutzbereich Landschaft, Kultur und sonstige Sachgüter  
 
                  5.4.  2 km um gesetzlich geschützte Kulturdenkmale in Höhenlagen 
                          oder bedeutender Einzellage
                         Auch dieser Punkt wird mit einem mittleren Konfliktrisiko eingeschätzt
                           und sollte daher berücksichtigt werden.
 
 
                    Zusammenfassend möchte ich anmerken, daß die Belastung für die Bürger
                    von Schulendorf durch die vorhandenen WKA`s in Wangelau bereits
                     ausgesprochen hoch ist, sei es durch Blickkontakt, Dauerbeleuchtung oder
                     Schall und Infraschall. Eine Erweiterung der Anlage ist nicht akzeptabel und
                     auch aus Tierschutzsicht, hier insbesondere Großvögel nicht zu verantworten.
                     Einzige Konsequenz hieraus ist es die Erweiterung mit ihren Problemen und
                     Einzellösungen sowie Aufweichung vorhandener Schutzregelungen 
                     zurückzunehmen.
 
 
                 Mit freundlichen Grüßen
  
 
 
                Jörg-Thomas Schildt

 
 
   
F


Aktive Bürger Schulendorf ( ABS )
 
Ein kommunalpolitisches erfolgreiches Jahr 2018 neigt sich dem Ende und wir möchten Ihnen auch in diesem Jahr
herzliche Weihnachtsgrüße und alle guten Wünsche für 2019
überbringen.
Ihre Gemeindevertreter der ABS
 

Unseren „Weihnachtsflyer“ möchten wir zukünftig zur Information über unsere jährlichen Arbeiten und Anträge in der Gemeindevertretung nutzen.

Folker Zöftig, Jörg-Thomas Schildt, Daniel Müller von Blumencorn

 

In der neuen Gemeindevertretung
sind die ABS
mit
3  Kandidaten
vertreten !

 
 
 
Gemeindewahl Schulendorf 2018
Endergebnis
1 Stimmbezirke
Wahlberechtigte: 388
Wähler/innen: 296 (76,29%)
Gültige Stimmen: 1.239
ABS: 348 St. (28,09%)
FWG: 891 St. (71,91%)

Quelle : Homepage Amt Büchen
 

Die ABS ist in der neuen Gv mit 3 Sitzen vertreten !

Gemeindewahl Schulendorf 2018
Sitzverteilung
1 Stimmbezirke
ABS: 3 Sitze
FWG: 6 Sitze

Quelle: Homepage Amt Büchen







Aktive Bürger Schulendorf ( ABS ) informieren:
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schulendorf !
 
In unserem „Neujahrsgruß“ informierten wir darüber, dass ein Beteiligungsverfahren zur Regionalplanung Windkraft geschaffen wurde.
 
Dieses einmalig geschaffene Beteiligungsverfahren für den Windkraftausbau gibt jedem betroffenen Bürger die Gelegenheit, Eingaben an das Land zu senden, die bei der Abwägung berücksichtigt werden können.
 
Diese Beteiligung kann nur über das Internet auf der Homepage der Landesregierung erfolgen oder schriftlich:    
                                              
https://bolapla-sh.de
schriftlich:
Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
Landesplanungsbehörde- Projektgruppe Landesplanung Wind-
Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel
0431/988-5184

Es ist wichtig, dass Sie handeln und sich beteiligen, wir können Sie nur informieren!
Für Schulendorf sind folgende neue Flächen als Repowering-Flächen in der Planung ( eingezeichnet ist eine geplante Fläche für Witzeeze, nicht eingezeichnet die bestehenden Flächen in Wangelau ).

 
Gründe, die gegen Windkraftanlagen in Schulendorf sprechen und in Ihrer Argumentation gegenüber der Landesregierung angebracht werden können:
  • Gesundheitsrisiken durch
    • Infraschall und tieffrequenten Schall
    • elektromagnetische 50 Hz-Wechselfelder
  • Sonstige Beeinträchtigungen:
    • Befeuerung bei Tag und/bzw. Nacht
    • Geräuschbelästigung durch hörbaren Schall
    • Rotor-Drehbewegung
    • Schattenwurf bei Sonnenschein
    • Brandgefahr
    • Eiswurf durch Rotoren
    • Gravierende Veränderung von charakteristischen Landschaftsräumen
    • Wertminderung von Immobilien in der Nähe von neugeschaffenen Gewerbegebieten
    • Verdrängung von Tieren und Pflanzen aus ihrem Lebensraum
    • Qualität als touristisch beliebte Region/Naherholungsgebiet “ Alte Salzstrasse“ wird nachhaltig eingeschränkt
    • Umzingelung der Gemeinde Schulendorf durch Windkraftgebiete in Witzeeze ,Wangelau und zusätzlich noch einem eigenen Windkraftgebiet
    • Fraglicher Zuzug von Neubürgern in Gemeinden mit Windkraftanlagen
    • Als letztes bleibt anzumerken, dass sich bereits jetzt in der Gemeinde Büchen erheblicher Widerstand gegen diese Planung regt, da das neu ausgewiesene Baugebiet in Pötrau von der Planung betroffen ist.Für weitere Informationen sprechen Sie uns gerne an.
      Sie erreichen uns unter: 04155-5419 o. 04155-498047 ,
      http://aktive-buerger-schulendorf.de/ oder besuchen Sie uns auf unserer Mitgliederversammlung am 21.03.2017 um 19.00 Uhr im Feuerwehrhaus.
       
      Mit freundlichen Grüßen
      Vorstand der Aktiven Bürger Schulendorf ( ABS )



Die Aktiven Bürger Schulendorf (ABS) informieren :


Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schulendorf, liebe Nachbarn !


wir möchten Sie darüber informieren, dass die Landesregierung am 06.12.2016 trotz der von uns formulierten und durch die Gemeindevertretung voll unterstützten Resolution die Windkraftflächen in Witzeeze und nordöstlich von Schulendorf bestätigt hat.


Diese Flächen sind als sog. Repowering-Flächen vorgesehen. D.h. wenn andere Windkraftflächen zurückgebaut werden darf hier als Ersatz ein neuer Windpark entstehen, der dann sicher deutlich höhere Anlagen erhält.


Im Gespräch ist z.B. der  Rückbau der  Wangelauer Fläche in ca. 15-20 Jahren. Man hat wiederendeckt, dass hier schützenswerte  Großvögel ihre Horste bzw. Flugbereiche haben. Dieses hat man offensichtlich bei der Planung des Windparks ignoriert. Möglicherweise weil die gesamte Planung durch den Betreiber selber und nicht durch die Gemeinde beauftragt wurde.


Ab 27.12.2016 steht jedem Bürger frei, seine Einwände gegen die Neuplanungen zu äußern.


Sie können dies auf einer neuen Online-Seite der Landesregierung. https://bolapla-sh.de/  machen und hier Ausschließungsgründe für die Flächen in Schulendorf / Witzeeze mitteilen. Einer von von vielen Gründen ist z.B. die Umzingelung  unsere Gemeinde, besonders der  Bürger in Franzhagen durch die  neuen Anlagen und mind. noch 15 Jahre durch die bestehende Anlage in Wangelau.


Welchen Erfolg Gegenwehr hat, zeigt, dass die Flächen „ Zum Strüken „ / Fläche B 209“ nicht mehr in der Planung auftauchen. Frühe Einwände durch einzelne Familien der Gemeinde und der ABS haben dies bewirkt und schließlich zum Bürgerentscheid gegen Windkraft geführt.


Dass alle Windparks nur noch nach Bürgerentscheiden geplant werden dürfen, dieses Ziel verfolgt der schleswig-holsteinische Dachverband der Windkraftgegner „Gegenwind SH“.


In den nächsten Wochen/ Monaten werden wir Unterschriften sammeln um eine Volkinitiative für  die Abstandsregelung von 1000 m zu bebautem Gebiet  und für Bürgerentscheide bei Windkraftplanungen zu sammeln.
Bei ausreichender Anzahl von Unterschriften muß dann das Thema (z.B. Bürgerentscheide zur Durchführung von Windkraft) zwingend im Parlament behandelt werden. Die Landesregierung muß sich dann mit den Bürgerwünschen beschäftigen und kann sie nicht, wie jetzt, ignorieren.


Mittlerweile hat sich aus den einzelnen Bürgerinitiativen, auch im Kreis, eine Organisation und Vereinigung von kompetenten Engagierten und Fachleuten gebildet.


Wir sehen, wir sind nicht allein mit unserem Widerstand !


Bitte unterstützen Sie die gelebte Demokratie mit Ihrer Unterschrift zur Abstandregelung und zur Mitentscheidung über Windkraft in Ihrer Nähe durch einen Bürgerentscheid.


Gerne können Sie uns wegen der Unterschriftenlisten ansprechen, unterschreiben, Listen verteilen und auch in Freundes- und Bekanntenkreisen sammeln. Die Listen können Sie unter dem u.a. Link ausdrucken oder bei uns abholen. Jegliche Information bzw. die Abgabe von Listen wird von uns natürlich vertraulich behandelt.


Besuchen Sie auch gerne unsere Mitgliederversammlung am 21.03.2017 um 19.00 Uhr ,  dort berichten wir jährlich über unsere Arbeit ( nicht nur Windkraft ), die Beteiligung an Informationsveranstaltungen oder unterstützen Sie uns durch Ihre kostenlose Mitgliedschaft.


Wir wünschen Ihnen nach diesem erfolgreichen Jahr ein ruhiges, erholsames Weihnachtsfest und ein ebenso erfolgreiches, gesundes Jahr 2017.


Ihr Vorstand der Aktiven Bürger Schulendorf





Christian Gland, Folker Zöftig, Jörg-Thomas Schildt, Silvia Zöftig


( es fehlt die Kassenprüferin Svenja Schlichting )


 


Hier finden Sie Informationen und Vordrucke Unterschriftensammlung:


 
  • Volksinitiative für die Durchsetzung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung Wind
  Einzelheiten siehe: http://vi-mitbestimmung.de


 

 
  • Für größere Abstande zwischen Wohnhäusern und Windkraftanlagen
Einzelheiten siehe: http://vi-abstand.de


oder  http://aktive-buerger-schulendorf.de/


Rückgabe von Unterschriftsbögen an den Vorstand der ABS zur Weiterleitung an den Landesverbands

 



  Brief von " Gegenwind SH " an Minister Albig


Antwort der Kanzlei Habeck auf die Anfrage der ABS- ohne Worte !


 
Leserbrief zum Artikel „ Freier Blick auf die Forschung“ LN vom 16.8.2016
 
 
Wie ich in diesem Artikel zu lesen war, hat der Umweltminister die Nordseeplattform
„Fino 3“ besucht, die Auswirkungen von Windparks untersucht. Das halte ich für richtig
und erfreulich. Untersuchungen von Auswirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung
mit Windparks sind in dieser Zeit sicher angesagt.
Im weiteren Verlauf des Artikels verschlug es mir dann aber schnell die Freude. Der Minister fand
besonders die Wechselwirkungen zwischen Windanlagen und Natur spannend.
Leider bezieht sich sein Interesse aber lediglich auf  Muscheln, Kleingetier und Fische und den
Schweinswal, der „ gerade vorbeischwimmt“ . „Wir müssen das dringend untersuchen“ wird der Minister in dem Artikel zitiert.
 Es würde viele Bürger im Lande mehr freuen und ihre Ängste nehmen wenn
der Umweltminister sich auch für die Wechselwirkungen zu Vögeln, Fledermäusen oder gar
Menschen interessieren würde.
Und auch bei dem Thema Auswirkungen durch Infraschall auf  die Menschen wäre es angemessen wenn er sagen würde „ das müssen wir dringend untersuchen“
Oder hat er Angst vor den Ergebnissen ? Oder kennt er sie womöglich ?
 
Jörg-Thomas Schildt
Windkraft mit Vernunft Schulendorf

 

 

 
Bürgerinitiativen des Südkreis Hzgt. Lauenburg schließen sich zusammen und fordern :


Hier jetzt die Antwort aus der Kanzlei Albig:

...erst pdf 1 , dann pdf 2 lesen

  Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
Herrn Thorsten Albig
Staatskanzlei
Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel

11.04.2015
 
Betr. Windkraftanlagen
 
Offener Brief
 
Sehr geehrter Herr Albig,
 
ich freue mich, wie alle von der Windkraft geschädigten und bedrohten Bürger, über die Entscheidung der Landesregierung gegen das Urteil des OVG Rechtsmittel einzulegen.
Es darf nicht passieren, das die Windkraftlobby freie Rechtsräume im Sturm einnimmt und unser Land im Gewinnrausch mit Windkrafträdern zupflastert.
Aber die Landesregierung muss mehr tun. Immer mehr Bürger wehren sich mit 
Hilfe von Bürgerbegehren wie zuletzt in Lütau, gegen die Ausuferung von WKA`s, 
Die Landesregierung muss dieser Entwicklung Rechnung tragen.
Schützten Sie die Bevölkerung, den bisher allgemein bestehenden Konsens zur Energiewende sowie die positive Einstellung zu dieser erneuerbaren Energie vor einer weiteren Fehlentwicklung.
 
Seit 2012, als der Abstand zur geschlossenen Bebauung in S-H auf 800 m festgelegt wurde, haben sich die Höhen der WKA`s von 90 bis 100 m auf  knapp 180 m verdoppelt. Die Windkrafträder der Zukunft werden noch wesentlich höher werden.
 
  • Reagieren Sie auf diese Entwicklung und legen die Abstände auf das 10fache der Bauhöhe fest
  • Verfolgen sie den Plan weiter, Flächen festzulegen wo keine generell WKA´s gebaut werden dürfen
  • Heben sie , zumindest vorübergehend, den Status als priviligiertes Bauvorhaben auf, damit Gemeinden, Verwaltung und damit die Bürger wieder eine Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeit erhalten.
     
     
     
    Die Auswirkungen der momentanen zügellosen Entwicklung müssen derzeit die Bürger von Schulendorf und der umliegenden Gemeinden erfahren. In der Nachbargemeinde Wangelau wurde ein Windpark mit 6 Anlagen von knapp 180 m Höhe gebaut. Alle Bürger  im Umkreis von ca 15 km sehen diese Anlage , sie übertrifft alle landschaftlichen Reize und dominiert alle Ortsbilder.
    Obwohl wir selber 1100 m von der Anlage entfernt wohnen, hören wir den Windschlag und sind ständig dem unhörbaren Infraschall ausgesetzt.  Nachts herrscht eine Dauerbeleuchtung, der neuesten Stand der Technik , die Steuerung der Beleuchtung durch annähernden Flugzeugen fehlt.
    Ich lade Sie herzlich ein, die Auswirkungen für die Bürger vor Ort selber in Augenschein zu nehmen, am sinnvollsten bei Dunkelheit.
     
    Es passt doch nicht in unserem Rechtsstaat, daß zum wirtschaftlichen Wohle einzelner, der überwiegende Teil der Bürger derartige Belästigungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen ertragen muß  (siehe die  aktuelle Entwicklung in DK) und dann noch den wirtschaftlichen Schaden durch einen möglichen Wertverlust ihren Immobilien hinnehmen sollen.
     
    Herr Ministerpräsident, wir hoffen auf Sie, bitten um eine Antwort und vor allem um Taten.
     
    Freundliche Grüße
     
    Jörg-Thomas Schildt
     
    Aktive Bürger Schulendorf (ABS)

Die ABS hat auf der Mitgliederversammlung am 17.03.2015 einen neuen Vorstand und Kassenprüfer gewählt.


 
1. Vorsitzender Jörg-Thomas Schildt
2. Vorsitzender Folker Zöftig
3. Kassenwart Christian Gland
4. Schriftführerin Silvia Zöftig
5. Kassenprüfer Joachim Scheffler
 
Aktive Bürger Schulendorf (ABS)
 
 
Einladung zur Mitgliederversammlung
 
am
 
17. März 2015 um 19.30 Uhr
 
Feuerwehrhaus Schulendorf
 
 
Liebe(s) Mitglied(er),
 
 
zu unserer jährlichen, ordentlichen Mitgliederversammlung möchte der Vorstand
der Aktiven Bürger Schulendorf einladen.
 
 
 
Folgende Tagesordnung ist geplant:
 
TOP   1:                                              Begrüßung durch den Vorstand
TOP   2:                                              Eröffnung der Mitgliederversammlung
TOP   3:                                              Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP   4:                                              Feststellung  der Beschlussfähigkeit
TOP   5:                                              Bericht des Kassenwartes
TOP   6:                                              Bericht des Rechnungsprüfers
TOP   7:                                              Entlastung des Kassenwartes
TOP   8:                                              Jahresbericht des Vorstandes
TOP   9:                                              Bericht der Mitglieder der Gemeindevertretung
TOP 10:                                               Aussprache über Berichte
TOP 11:                                               Entlastung des alten
Vorstandes
TOP 12:                                               Wahl des neuen Vorstandes
TOP 13:                                               Wahlvorschläge/Bildung eines Wahlausschusses/ En-Block Wahl
TOP 14:                                               Wahl eines Kassenprüfers
TOP 15:                                               Vorstellung des neuen Vorstandes
TOP 16:                                               ggf. satzungsgemäß gestellte Anträge
TOP 17:                                               Verschiedenes
TOP 18:                                               Schlussworte des Vorsitzenden
 
Anträge auf Ergänzungen der Tagesordnung sollten bis eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden, damit der Vorstand sie noch auf die Tagesordnung setzen kann.
Vor Beginn der Tagesordnung erhalten interessierte Besucher die Gelegenheit in die Wählergemeinschaft einzutreten, um dann an der Versammlung als Mitglied teilnehmen zu können.
 
Aufgrund der diesjährigen, satzungsmäßigen Vorstandsneuwahlen bitten wir um zahlreiches Erscheinen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
gez. Jörg-Thomas Schildt

 

Verspargelung durch Windräder unerwünscht / Erschienen als Leserbrief in der LN am
12.02.2015

 

 

 

zum Artikel in der LN vom 3.2.2015

 

Die Worte des Ministerpräsidenten im Artikel vom 3.2. klingen gut, beruhigen die betroffen Bürger aber keinesfalls.

Nur wenige Wochen nach bekannt werden des zitierten Urteils, gärt es in der ersten Gemeinde, die sich bisher aufgrund eines Bürgervetos aus der Festlegung von Eignungsflächen zurückgezogen hatte. Auf der nächsten Gemeinderatssitzung am 11.2. in Witzeeze gibt es Tagesordnungspunkte zur Schaffung einer Windenergiefläche.

Als betroffene Anwohner der Nachbargemeinde Schulendorf wird uns Angst und Bange vor dem was da wieder auf uns zukommt.

Das Problem ist nicht die Windenergie als solche, sondern die wachsende Höhe der Anlagen und der damit vorgeschriebenen nächtlichen Disco-Beleuchtung. Dies insbesondere, weil der Weiterentwicklung ( immer höhere Anlagen) die Abstandsregelungen zur Wohnbebauung nicht angepasst wurden. Die 800 m Vorschrift zur geschlossenen Siedlungsbebauung stammt aus einer Zeit als die Anlagen 50 oder später 90 m Höhe hatten. Derzeit werden Anlagen wie in Wangelau mit einer Höhe von 180 m und mehr aufgestellt. Hier ist die Belästigung extrem, und bei dieser Höhe und dem geringen Abstand auch keine Ergänzung der Bepflanzung im Garten einen Sichtschutz bietet. Ebenso ist von der zur Bauzeit in Aussicht gestellten Steuerungstechnik, die die Beleuchtung einschaltet wenn sich Flugobjekte nähern noch nichts zu sehen.

Es stellt sich die Frage warum die Bürger in Schleswig Holstein weniger Schutz haben als z.B. in Bayern, wo eine Abstandsregel von der 10 fachen Anlagenhöhe in einer aktuellen Gesetzesvorlage der Landesregierung vorgesehen ist

Hier wäre für unsere Landesregierung eine gute Gelegenheit zur Nachbesserung um die viel zitierte breite Akzeptanz, die vom Präsidenten des Gemeindetages in diesem Artikel beschrieben wird auch zukünftig zu erhalten.

Sorgen macht mir auch der feine Unterschied im Sprachgebrauch. Während der Ministerpräsident in dem Artikel zitiert wird „ Eine Verspargelung des Landes durch Windräder solle vermieden werden „ heißt es beim Landesvorsitzenden des Bundesverbandes Windenergie , Reinhard Christiansen “ einen totalen Wildwuchs wird es nicht geben.“

Klärende Worte des Ministerpräsidenten oder des zuständigen Fachministers wären hier dringend erforderlich.

Ich kann nur jedem Bürger empfehlen wachsam zu sein und die Sitzungen seiner Gemeindevertretung genauestens zu verfolgen.

Leserbrief : Zu hohe Winkrafträder: Lütauer planen Bürgerbegehren/ Erschienen am 28.29.12 2014 in den " Lübecker Nachrichten "

Abdruck des Leserbriefes ; siehe " Aktuelles "

 

 

 

Jetzt, wo das Ausmaß und die Nachtbefeuerung in fast jedes Haus von Lütau und Schulendorf leuchtet und jeden Autofahrer  ab Ortsausgang Schwarzenbek und Gülzow irritiert,regt sich Protest . Bereits 2011 ( vor Verabschiedung der Landes- /Kreisplanung ) haben sich aktive Bürger aus Schulendorf mit einer Eingabe an das Land und den Kreis gewandt, um den Wangelauer Park einzuschränken bzw. besondere Auflagen gefordert.

In Müssen, Krukow und Witzeeze wurden bereits vor und während der Planungsphasen Proteste laut. In Schulendorf wurde 2010 über ein damaliges Bürgerbegehren mit 64% gegen eine Windparkplanung abgestimmt. So konnten Windparks mit hohen Windrädern, wie in Wangelau, vermieden werden. Der Kreis musste diesen Einwand in der Landesplanung berücksichtigen. Die Gemeindevertretungen Schulendorf und Krukow haben mittlerweile neue Gemeinderatsmitglieder aus den damaligen Diskussionen hervorgebracht.

So lohnt es sich für Bürger angrenzender Gemeinden von Energieparks immer die Tagesordnungspunkte der Nachbar-Gemeindevertretungen zu studieren und diese zu besuchen, die, wenn sich kein Protest erhebt, ohne Rücksicht auf die Nachbarn weiter an neuen Energieflächen „basteln“ .

 

Folker Zöftig

f. Aktive Bürger Schulendorf

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Oktober 2014:
Die Mitglieder und der Vorstand der ABS verfolgen aufmerksam die Gemeindevertreter-Sitzungen der Nachbargemeinden, bitte lesen Sie hierzu einen Leserbrief, wie in Nachbargemeinden dieTranzparenz für die Öffentlichkeit umgangen wird.

Sie finden den Leserbrief unter "Aktuelles ".


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  Dieser Einwand wurde bereits im November 2011 !!!! von Mitglieder der heutigen ABS erstellt

07.11.2011

Stellungnahme zur Teilfortschreibung der Regionalpläne in Schleswig-Holstein für den Teilbereich Windenergie - Hier: Planungen in 21516 Witzeeze und 21483 Wangelau

Sehr geehrter Herr Tasch,

wir möchten uns mit einer Stellungnahme zur Teilfortschreibung der Regionalpläne in Schleswig-Holstein für den Teilbereich Windenergie an Sie zu wenden.

Die „ Bürger gegen den Windenergiepark Schulendorf “ lehnen die Ausweisung von Windenergieflächen in den Gemeinden Witzeeze und Wangelau ab.

Am 25.04.2010 haben sich 65 % der Schulendorfer Bürger gegen Windenergieflächen in der eigenen Gemeinde durch einen Bürgerentscheid ausgesprochen.

Durch die Planungen der Flächen in den Nachbargemeinden, die grenznah am Gemeindegebiet Schulendorf verlaufen, werden die Schulendorfer Bürger massiv betroffen, obwohl sie sich gegen Windkraftwerke in ihrer unmittelbaren Nähe ausgesprochen haben.

Da die WKA Wangelau und Witzeezee an der Ortsgrenze bzw. grenznah zu Schulendorf gebaut werden sollen, kommt es zu permanenten Schattenschlag und es ist Infraschall zu erwarten, der die Bürger gesundheitlich beeinträchtigen wird.

Ein Schattenwurf auf den Ortsteil Franzhagen/Gem. Schulendorf ist unumgänglich, da sich die WKA in Witzeeze und Wangelau südöstlich bzw. südlich befinden.

Uns ist bekannt, dass eine neue Kranichbrutstätte mit Jungtieren entlang der Lindau-Niederung/Witzeeze Richtung Wangelau aufgefunden wurde, die bisher nicht kartiert wurde. Die Rohrweihen wurden in diesem Jahr vermehrt entlang der K52, 2-3 km vor der Ortschaft Witzeeze gesehen. Ein Horst des roten Milan befindet sich seit Jahren im Waldstück Wolfshagen/Witzeeze. Hier ist es zwingend erforderlich, die Abstände zu dem geplanten Gebiet in Wangelau zu überprüfen bzw. die Kartierung unter Berücksichtigung der Abstände vorzunehmen. Sicherlich kann Ihnen die Gemeinde Witzeeze diese Angaben bestätigen. ( Einzeichnung der Brutplatz/Aufenthalt s. Anlage).

Der Durchgangsverkehr während der Maisernte und die Folgen, der ebenfalls in Nähe der Eignungsfläche liegenden Biogasanlage Wangelau, belasten den Ortsteil Franzhagen. Das Aufstellen von WKA auf Wangelauer und Witzeezer Gebiet würde ohne Rücksicht auf die schon jetzt eingetretenen Belastungen durch die Biogasanlage Wangelau erfolgen. Ist nicht eine Belastung ausreichend für die Anwohner einer Gemeinde, deren Gemeinde nicht von den angeblichen Vorteilen solcher Ansiedelungen profitiert? Durch das Ansammeln und Zwischenlagern von Mais auf Felder in Nähe der Biogasanlage Wangelau ist die Belastung der Bewohner durch den Durchgangsverkehr nicht saisonal begrenzt, sondern laufend, auch während der Nachlieferung im Laufe des Jahres gegeben..

In Franzhagen / Gem. Schulendorf, Straße zum „Zum Hofgraben“ wurden Bauplätze zur Erweiterung der Gemeinde geplant. Durch das Errichten von Windkraftwerken in Witzeeze und Wangelau wird der Verkauf der Grundstücke erschwert und es ist mit einem Wertverlust zu rechnen. Es kann zum Ausbleiben von Ansiedlungen neuer Bürger kommen und das Vergreisen unserer Gemeinde ist vorprogrammiert, wenn Industriegebiete mit WKA vor den Grenzen Schulendorf erschlossen werden. Unsere Gemeinde verliert immer mehr an Attraktivität mit einer Biogasanlage und einem WKA-Industriegebiet in Ortsnähe.

 In der Gemeindevertreter-Sitzung vom 20.10.2011 hat sich die GV Schulendorf gegen den Standort Witzeeze für WKA in Ihrer Stellungnahme ausgesprochen, mit Hinweis auf das Ausbleiben von Neuansiedlung im geplanten Baugebiet „ Zum Hofgraben“, Franzhagen. Für uns als Bürger bleibt unverständlich, warum die GV die 1100 m entfernten WKA auf Wangelauer Gebiet tolerieren und dieses auch in der Stellungnahme zum Ausdruck bringen. Ob 800 m oder 1100 m von Wohngebieten entfernen, einer Neuansiedlung, steht unserer Meinung nach, auch das geplante WKA-Gebiet in Wangelau entgegen.

Besonders die topographische Lage des geplanten Gebietes in Wangelau birgt Höhenunterschiede zwischen Schulendorf und Wangelau, die nicht zu verachten sind. Schon heute hat sich der Bürgermeister aus Wangelau öffentlich in der Presse dazu geäußert, nur 150 m WKA errichten zu lassen, die Belastung der Schulendorf/Franzhagener Bevölkerung durch derartige WKA ist unakzeptabel. Der Höhenunterschied zwischen Franzhagen/ Schulendorf und Wangelau sowie die Sichtachse zur Kirche Büchen/Pötrau begründet für uns einen Ausschluss der Planungen zur Windenergie in Wangelau.

Durch einen Vortrag von Herrn Eggerglüs ( Land Schleswig-Holstein ) während einer Einwohnerversammlung in Schulendorf 2010 wurde bestätigt, dass die Windhöffigkeit auf einem geplanten Gebiet südwestlich von Schulendorf nicht gegeben war. Dieses ist auch für die Flächen der Gemeinde Wangelau zu prüfen, da sie nicht unweit der gleichen Achse verlaufen sollen. Die südliche und südwestliche Lage von Windenergieparks wurde durch Herrn Eggersglüs als besonders belastend für die Bevölkerung beschrieben.

Die Gemeindevertretung Witzeeze hat sich gegen die Errichtung von WKA auf der geplanten Fläche ausgesprochen, hier vertrauen wir auf Auszüge einer Mail, die uns von Fr. Peters, Regionalplanung( Kreis Herzogtum Lauenburg ) vom 27.10.2011 vorliegt.

 Auszug der Mail: „…..Außerdem hat der Kreistag in seiner Sitzung am 22.09.2011 u.a. beschlossen, dass "gegen den Willen einer Kommune ... keine zusätzlichen Flächen ausgewiesen" werden. Insofern besteht kein Anlass zu befürchten, dass der Kreis Eignungsflächen in Gemeinden meldet, wenn die Gemeinde die Ausweisung von Eignungsflächen nicht befürwortet…… „

Wie eine „Wagenburg“ könnte die Gemeinde Schulendorf von WKA aus Basedow/Lütau ( mit geplanten Erweiterungen ), Witzeeze, Wangelau und westlich geplant aus Müssen umzingelt sein. Man könnte dann von einem riesigen Gewerbepark sprechen, insbesondere wenn später die vorhandenen Anlagen erweitert oder repowert würden. Dieser Umstand betrifft eine Gemeinde, deren Bürger mit 65 % nicht von Windkraftwerken beeinträchtigt werden will. Es kann nicht toleriert werden, dass die planenden Gemeinden die für ihre Gemeinde günstigsten Lagen zu Lasten grenznaher Gemeinden planen.

Abschließend bleibt noch anzumerken, dass die Überlastung der Stromnetze und das Abschalten von WKA immer wieder zu Unverständnis bei den Bürgern führt. Wie kann man erklären weiter neue WKA zu planen, aber keine ausreichenden Stromnetze zu haben? Eine Zerstörung der Natur, Tierwelt und Beeinträchtigung der Menschen ist unverantwortlich, wenn Speichermöglichkeiten fehlen aber Planungen für WKA vorangetrieben werden.

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Der 1. Vorsitzende der ABS ist  z.Zt. in der Arbeitsgruppe " Mobilität " des Amtes Büchen tätig.

Hier sind u.a. das Radwege-und die Verkehrswegenetz im Amt Büchen Thema !

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Leserbrief zum Artikel Stahlskelett im Fuss der neuen Windräder von Wangelau

LN 22.8.2014

Der Redakteur Timo Jann schreibt in dem Artikel, das trotz der Bauhöhe von fast 180 m die Akzeptanz für die Windkraftanlae in Wangelau groß ist. Ich frage mich woher diese Information kommen soll..

Zeigt sich die Akzeptanz durch die geschätzt 10 Besucher der GV Sitzungen im Jahre 2013 ? Kaum, denn die Mehrzahl dieser Besucher waren betroffene Anwohner der Nachbargemeinden Witzeeze und Franzhagen. Das eine der Anlagen ein Bürgerwindrad werden soll kann wohl auch nicht die Ursache der vermeintlichen Akzeptanz sein. Wie bisher zu hören ist, beteiligen sich 5 oder 6 Familien daran. Oder liegt die Akzeptanz einfach daran, das die Wangelauer Bürger durch die Lage der Windkraftanlage und des Wohngebietes einfach nichts sehen von den Riesen ?( Anders als die Bewohner vonWitzeeze und Franzhagen ).

Interessant wäre die Frage gewesen, wie es möglich war, dass die ursprünglich geplante Höhe von 100 m plötzlich fast verdoppelt wurde, nachdem die Gemeinde die Planung des Bauvorhabens an die zukünftige Betreibergesellschaft abgegeben hat. Oder die Frage, was es mit den Einwenden der Nachbargemeinden bezüglich der Höhe der Anlagen oder der möglichen Störung von Vögeln ( hier Schwarzstörche ) auf sich hat. Aber leider, diese Fragen wurden nicht gestellt und somit dem Leser auch nicht nahegebracht.

 

Jörg-Thomas Schildt

für Aktive Bürger Schulendorf

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letzte Änderung: 08.10.2020

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